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Lebenslauf Alt

Foto Frankenberger BaumIch bin am 17.9.1981 im Passauer Kinderkrankenhaus geboren. Meine Eltern sind Hedwig Frankenberger (geborene Braunschmidt, ehem. Hauptschullehrerin, Jahrgang 1945) und Werner Frankenberger (ehem. Beamter bei der Standortverwaltung des Bundeswehrstandortes Passau, Jahrgang 1933). Beide natürlich Passauer. 

Von 1988-1992 ging ich in die Auerbacher Grundschule. Nach der Erstkommunion wurde ich Ministrant in St. Josef. Danach besuchte ich das Adalbert-Stifter-Gymnasium, wo schon mein Opa Mathe-/Physik-Lehrer war. Die Schulzeit war für mich eine geniale Zeit, da ich mich bei verschiedenen Tätigkeiten, ob im Chor, im Orchester oder auch in der Theatergruppe, austoben durfte. Meine ersten politischen Erfahrungen sammelte ich als Schülersprecher und als niederbayerischer Bezirksschülersprecher.

kardinalratzingerNach meinem Abitur 2001 studierte ich zuerst Mathe/Physik Gymnasiallehramt in Regensburg. Aber dieses Studium, welches mit Schulpädagogik äußerst wenig zu tun hat und einem kaum mehr Zeit für soziales Engagement lässt, sagte mir nicht wirklich zu. Ich wollte Pädagoge werden und nicht Wissenschaftler. So versuchte ich mich hochschulpolitisch zu engagieren, um an diesen Zuständen etwas zu verändern und gründete die Regensburger Universitätsfachschaften (RUF). Jedoch merkte ich, dass ein naturwissenschaftliches Studium nicht mehr mein Weg war und studierte ab 2003 in Passau Theologie mit dem Ziel, Pastoralreferent zu werden. Die familiäre Atmosphäre an der Katholischen Fakultät war einfach ein Traum. So wurde ich auch zum Fachschaftssprecher gewählt und war Vertreter im studentischen Konvent sowie studentischer Senator von 2004 bis 2006. Jedoch sagte uns Bischof Wilhelm Schraml 2006, dass wir als Pastoralrefenrenten keine Anstellung erhalten würden, weil nur noch Priester gebraucht würden. Wie die Kirche mit uns Studenten umgegangen ist, hat mich schwer erschüttert und mir die Augen geöffnet, sodass ich die katholische Kirche definitiv nicht als meinen Arbeitgeber haben möchte.

frankenberger FremdenführerIch hatte immer das Ziel vor Augen,etwas mit Menschenzu machen und dabei auch grundlegend Veränderndes zu schaffen. Aber der Weg zu diesem Ziel musste auch zu mir passen.Ich habe mich auch schon während des Studiums immer fortgebildet, deshalb machte ich eine Ausbildung zum NLP (Neuro-Linguistische Programieren) Practitioner in Regensburg. Da ich bereits seit 2003 als Stadtführer beim Passauer Stadtfuchs aktiv war und meine neuen psychologischen Fähigkeiten ideal mit den Stadtführungen vereinbaren konnte, machte ich in Linz 2007 eine Ausbildung zum staatlich geprüften Austria Guide und gründete daraufhin mit einigen Mitarbeiterinnen den StadtLux in Linz. Seither mache ich Kostüm-Theater Stadtführungen in Linz, Salzburg, Wien und Prag. Was der Kunde will, bekommt er auch, das Geld ist mir dabei nicht das Wichtigste. Mehr dazu in meinem Buch.Da ich mich aber sehr gerne weiterentwickle, war das nicht die letzte Ausbildung. 2006 wurde ich zum Pfarrgemeinderatsvorsitzenden in meiner Heimatpfarrei St. Josef – Aucherbach gewählt und im Stadtdekanat Passau zum stellvertretenden Dekanatsratsvorsitzenden. Weil es an ehrenamtlichen Notfallseelsorgern mangelte, erklärte ich mich bereit, diesen Dienst am Nächsten zu übernehmen, jedoch nicht ohne eine einjährige Ausbildung in der Diözese Linz zu absolvieren. 2008 war ich im Frühjahr als Aushilfsreligionslehrer an der Realschule Neuhaus am Inn engagiert und führte im Anschluss ein Projekt zur Wertschätzung der SchülerInnen und Stärkung ihres Selbstwertbewusstseins durch.

frankenberger nichtraucherschutzIn der Politik wechselte ich 2004 von der CSU zur ÖDP, weil ich innerhalb der CSU nicht meine ökologische Meinung öffentlich aussprechen durfte. Bereits 2005 wurde ich in den bayerischen Landesvorstand der ÖDP gewählt und war ab 2008 als stellvertretender Geschäftsführer für etliche Wahlen verantwortlich. Bei der Kommunalwahl wurde ich 2008 in den Passauer Stadtrat gewählt. Im Mai 2009 begann ich mit der Organisation des Nichtraucherschutz-Volksbegehrens, das wir am 4. Juli 2010 zum Erfolg führten. im Herbst 2010 wurde ich letztendlich zum Bundesvorsitzenden der Ökologisch-Demokratischen Partei gewählt. Weil ich aber nicht hauptberuflicher Politiker sein möchte und neben diesem Vorstandsamt auch noch bei Mehr Demokrati e e.V. in den bayerischen Landesvorstand gewählt wurde, trat ich im März 2011 von meinem Stadtratsmandat in Passau zurück. Ich möchte neben der Politik v.a. meine Stadtführungen, aber auch die vielen anderen Projekte weiterhin fortführen. Im Frühjahr 2015 bin ich aus der ÖDP ausgetreten, da ich über den innerparteilichen Umgangston sehr enttäuscht war. Ich bin der ÖDP jedoch nach wie vor inhaltlich und vielen Mitgliedern freundschaftlich verbunden.

Meine Philosophie ist auch davon geprägt, dass ich oft mit sehr polarisierenden Aktionen versuche, Denkanstöße zu setzen, die jedoch immer auch einen tiefergehenden Sinn haben. Dies ist auch der rote Faden, der sich durch mein Leben zieht. Ich möchte etwas verändern, ich möchte einen Beitrag dazu geleistet haben, dass nachfolgende Generationen einen lebenswerten Planeten mit einem liebenswerten Miteinander vorfinden. Um das zu erreichen, ist es das Wichtigste, dass wir unser Leben reflektieren, den zu uns selber passenden Weg finden und damit glücklich werden. Ich habe meinen Weg gefunden und kann im Nachhinein sagen, dass es zwar nicht der einfachste war, aber genau der Richtige und ich nichts bereue. Was die Zukunft bringt, das weiß ich nicht. Ich hoffe, dass ich immer reflektiert bleibe. Daher kann es gut sein, dass ich in 10 Jahren Almbauer bin oder Entwicklungshilfe in Afrika leiste. In meinem Buch habe ich meinen Lebensweg und meine Zukunftsvisionen noch genauer ausgeführt.

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