Logo SF
RSS-Logo instagram-logo Youtube-logo twitter-logo facebook-logo

Anwort zum Verweis aus Linzer Lokal während Kneipentour – Love, Peace and Linzer Torte

Letzten Donnertstag habe ich für ein Kreuzfahrtschiff eine Kneipentour durch Linz organisiert. Leider wurde ich im ersten Lokal plötzlich vom Wirt persönlich beschimpft und beleidigt. Ich versuchte die Sache ruhig mit ihm zu klären, aber er hat mich und meine Gäste aus dem Lokal geschmissen und mir für die Zukunft verboten in sein Lokal zu gehen und gleich noch die Kellner angewiesen, von mir kein Trinkgeld anzunehmen, denn ich sei das Übelste usw….

Warum es mich immer mehr nach Linz zieht und ich eher nicht in die Parteipolitik zurückkehre

bildschirmfoto-2016-12-22-um-13-14-46Ich durfte den Journalisten Martin Tschechne im Sommer einen Tag durch meine liebgewordene neue Heimat begleiten. Statt einer Führung zu den Sehenswürdigkeiten entwickelte sich mehr ein philosophisches Gespräch über das Menschsein in der heutigen globalisierten Gesellschaft, politische Anforderungen in einer digitalisierten Welt, die barocke Spiritualität des wunderschönen Donauraumes und warum gerade in Linz dieser Veränderungsprozess diskutiert wird und auch zu entdecken ist.
Sein Artikel (http://www.zeit.de/entdecken/reisen/merian/linz-oesterreich-avantgarde-klassik-sehenswuerdigkeiten/komplettansicht) hat die Stimmung und Entwicklung dieser Stadt wunderbar eingefangen und beschreibt auch ganz gut, warum ich mich mehr und mehr von Deutschland und Bayern verabschiede und mich so gerne in Linz engagiere. Das Umfeld an inspirierenden visionären Menschen wie Hubert Nitsch oder Georg Steiner, ein tolles politisches Tourismus-Team um Manfred Grubauer, Robert Steiner und Petra Riffert, eine neue aufgeschlossene Kollegenschaft bei den austriaguides, das schafft Raum Reflexions- und Veränderungsprozesse anzustoßen.
Ich habe mich in den letzten Jahren immer wieder gefragt, ob ich mich nicht doch wieder mehr politisch engagieren sollte. Ob ich meine Energie und Berufung gerade sinnvoll einsetze. Vielleicht wirke ich im Prozess der Gesellschaftsveränderung jetzt mehr mit, als ich das mit der aktuellen Parteiverdrossenheit in einem Parteiapparat leisten könnte.  
 
„Reisen veredelt den Geist und räumt mit unseren Vorurteilen auf.“
Oscar Wilde
Ist es nicht das, was unsere Gesellschaft gerade dringend bräuchte? Unsere Vorurteile und Ängste gegenüber dem Fremdartigen und dem Neuen abzubauen. Und genau das kann die Stadt Linz wie keine zweite:
 
Linz.verändert.

zum Verständnis

Ich bin anscheinend falsch verstanden worden. Ich habe gesagt, dass ich mich wieder vermehrt über meine Website und über diverse Sozial-Media-Kanäle auch politisch äußern werde. Ich hab mich über 1 Jahr mehr oder weniger aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, war in Passau nur beruflich während Führungen unterwegs, weil ich das Mobbing der ÖDP verdauen musste. Aber jetzt werde ich auch mal wieder Privat diese schöne Stadt genießen. Über ein parteipolitisches Engagement habe ich nichts gesagt. 

Austritt aus der ÖDP

Lieber Bundesvorstand der ÖDP,

ich möchte hiermit meinen Austritt aus der ÖDP bekannt geben. Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, da ich immer noch sehr am Programm der ÖDP und an den vielen Mitgliedern, die das Herz am rechten Fleck haben, hänge. Allerdings haben  mich zwei Punkte jetzt dazu veranlasst, diesen Schritt zu gehen, die ich euch gerne erläutern möchte.

Ein ausschlaggebender Punkt war die Mail eines Vorstandsmitglieds des bayerischen Landesvorstandes, die ich vor zwei Wochen erhalten habe. Darin werde ich aufgefordert, Geld an die ÖDP zurückzuzahlen, da ich zum einen seiner Meinung nach als Bundesvorsitzender zu viel verdient und es mir darüber hinaus nicht zugestanden hätte, und da zum anderen der letzte Bundesvorstand Kampagnen mit „illegalen Methoden“ (z. B. die Klage gegen den ESM-Vertrag) abgesegnet hat, sei ich nun derjenige, von dem die ÖDP das Geld zurückverlangen müsse.

Jahresrückblick Teil 1 – Adé Politik

2014 war schon ein ganz schön abwechslungsreiches Politik-Jahr für mich. Im Februar gewannen wir die Verfassungsbeschwerde gegen die 3 % Hürde bei der Europawahl. Dauerwahlkampf mit Kommunalwahlen und natürlich dem Einzug der ÖDP ins Europaparlament. Leider war es aber auch das Jahr, wo die  internen Querelen ihren absoluten Höhepunkt erreicht haben und ich mich schließlich nach dem Parteitag im November, der leider teilweise extrem unter der Gürtellinie war, aus der ÖDP zurückgezogen habe. Endlich muss sich meine Psyche nicht mehr diesem Mobbing aussetzen. Warum? Das Interview im „Hogn“ beschreibt es ganz gut.

Grund zur Hoffnung – Jane Goodall in Salzburg

IMG_0001-2.JPGDurfte gerade einem beeindruckendem Vortrag von Jane Goodall in Salzburg beiwohnen. Sie hinterlässt einen sehr nachdenklich, aber gleichzeitig auch motiviert, politisch weiterzumachen und sich für unsere tierischen wie menschlichen Mitgeschöpfe und unsere Umwelt einzusetzen. Nach ihrer Beschreibung der Gefühle der Tiere und den Folgen unserer Fleischproduktion kann man eigentlich nur noch Vegetarier sein. Auch wenn ich das schon seit mittlerweile 3 Jahren bin, werde ich versuchen, noch mehr meinen Milchkonsum zurückfahren. Überraschender Goodallfan im Publikum mit spontaner affenartiger Jodlereinlage war Hubert von Goisern. Ein wirklich emotionaler Abend, wo mir ein Satz von ihr noch langen in Erinnerung bleiben wird:

Impressum | AGBKontakt
© Sebastian Frankenberger 2016