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Anwort zum Verweis aus Linzer Lokal während Kneipentour – Love, Peace and Linzer Torte

Letzten Donnertstag habe ich für ein Kreuzfahrtschiff eine Kneipentour durch Linz organisiert. Leider wurde ich im ersten Lokal plötzlich vom Wirt persönlich beschimpft und beleidigt. Ich versuchte die Sache ruhig mit ihm zu klären, aber er hat mich und meine Gäste aus dem Lokal geschmissen und mir für die Zukunft verboten in sein Lokal zu gehen und gleich noch die Kellner angewiesen, von mir kein Trinkgeld anzunehmen, denn ich sei das Übelste usw….

Ich habe versucht, den Vorfall am folgenden Tag direkt mit der Geschäftsführung des Lokals zu klären, da ich dieses Jahr noch bis zu 10 Mal mit weiteren Kneipentouren und Führungen gekommen wäre und wollte den Namen des Lokals daher vorerst nicht veröffentlichen.

Der Wirt selbst hat aber auf seiner Facebook-Seite nochmals nachgelegt, wozu ich nun Stellung nehme:

Sehr geehrter Herr Hager vom Josef in Linz,

Sie haben mich letzten Donnerstag beleidigt, beschimpft und Ihres Lokals verwiesen. Meine Gruppe hat sich ordnungsgemäß verhalten, vielmehr haben Sie mich aus politischen Gründen so behandelt, da ich in Deutschland 2010 auf dem demokratischen Weg ein Volksgehren zum Nichtraucherschutz angestoßen habe. Ich möchte Sie daran erinnern, dass ich in einem anderen Fall in München bereits juristisch erfolgreich gegen die politische Diskriminierung eines Wirtes vorgegangen bin.

Darüber hinaus haben Sie mich in Ihrem Facebookpost vom letzten Freitag verleumdet. Sie bezeichnen mich als „Rauchersheriff und Hetzer“. In Österreich gibt es einige selbsternannte Rauchersheriffs, die Wirtshäuser auf die Einhaltung der Nichtrauchschutzgesetze kontrolieren und teilweise bei Verstößen anzeigen. Ich habe mich nie als „Rauchersheriff“ bezeichnet und habe auch noch nie einen Wirt deswegen angezeigt oder kontroliert.

Weiter behaupten Sie, dass ich im Namen des Tourismusverbandes diese Tour durchgeführt habe und verunglimpfen diesen auch noch. Ich möchte Sie aufklären, dass ich diese Tour bei Ihnen mit meinem Unternehmen „DonauGuides“ durchgeführt und entsprechend reserviert habe.

Ich finde es außerdem sehr schade, wie Sie den Linzer Tourismusverband und den Obmann KommR. Manfred Grubauer angehen. Da ich länderübergreifend als gewähltes Mitglieder der WKO OÖ Fachgruppe Sport- und Freizeitbetriebe und als Branchensprecher der OÖ austriaguides viel mit örtlichen Tourismusverbänden zu tun habe, kann ich Ihre Meinung überhaupt nicht teilen. Gerade auch der Tourismusdirektor Georg Steiner leistet hervorragende, visionäre Arbeit und hat in Linz schon viel bewegt. Wir versuchen gemeinsam alles, mehr Touristen von der Zukunftsorientiertheit von Linz, mit der Kombination aus Natur und Technik, der barocken Altstadt, den vielen Museen und Festivals, den Persönlichkeiten und wegen seiner hohen Lebensqualität zu begeistern. Das Jahresmotto „Lebenskunst“ passt wirklich hervorragend.

Gerade bei den Kreuzfahrtschiffen versuchen wir, dass die Gäste nicht nur eine kurze Stadtführung und danach Ausflüge nach Salzburg und Krumau, sondern auch länger in der Stadt verweilen und eine höhere Wertschöpfung bei den lokalen Geschäften und Restaurants verbleibt. Obwohl ich Ihnen trotz Ihrer Beleidigungen freundlich diesen Sachverhalt erklärt habe, haben Sie am Tag danach auch noch indirekt zum geschäftsschädigendem Verhalten aufgerufen, damit andere Gastronomen in Linz mich ebenfalls so behandeln.

Vielen Dank an Barbara Infanger für Ihren hintersinnigen Kommentar zu diesem Vorfall www.facebook.com/bininlinz, der den Nagel auf den Kopf trifft. Ich belasse es vorerst bei Ihrem Schluss-Statement auf der Postkarte zu Linz – Friedensstadt seit 1986:

Love, Peace and Linzer Torte.

Sollten Sie mich aber weiter hin beleidigen, verleumden und geschäftsschädigend tätig werden, behalte ich mir rechtliche Schritte vor.

Sebastian Frankenberger

Trackback von deiner Website.

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